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Drucken mit Linux![]() CUPS ist eine Implementation des IPP (Internet Printing Protocol) fü die *nix-Welt. CUPS bietet sich als Druckmanager an, weil er vor allem ein schönes Treiberkonzept hat: CUPS benutzt für Nicht-PostScript-Drucker eine spezielle PPD-Form (PostScript Printer Definition), die auf eigene Filter bzw. Filter externer Treiberpakete aufsetzt. Die eigenen benutzen dabei GNU ghostscript (siehe unten). Ein solches Treiberpaket ist z.B. Gimp-Print (siehe unten). Für PostScript-Drucker sieht die Sache sogar noch besser aus, wenn der Hersteller ein PPD anbietet (z.B. bei allen PS-Druckern von HP, dazu später mehr). Zum Einrichten der Drucker und die Verwaltung der Druckaufträge wird ein HTML-Interface (Port 631) geboten, ein Tool für die Konsole ist aber auch dabei (lpadmin). Es werden auch Drucker-Gruppen von netzwerkweit verteilten Druckern unterstützt. CUPS wird von Samba 2.0.7 unterstützt. Wenn man einen IPP-Druck-Client hat, kann man auch die Druckaufträge direkt an CUPS schicken (von Windows nach Linux dann ohne Samba-Umweg). Dies ist mit Win95/98/ME/NT4 jedoch teilweise nur durch Updates oder kostenlose Softwarepakete möglich, Win2k/XP bringen die Unterstützung dafür schon mit. Ein Auflistung derselben findet man hier. Bei Druckern von Hewlett Packard bekommt man für alle PS-fähigen Drucker ein PPD. Dies ist der Windows-9x/NT/2000-PS-Treiber(o.ä.), welcher meist eine .exe-Datei ist, die sich jedoch mit unzip entpacken läßt. Dann nur noch die PPD-Datei raussuchen, fertig. Meist gibts verschiedene, aber sie sollten alle gehen. Getestet hab ich das mit folgenden Druckern:
Bei den Gimp-Print-PPDs muß man in Verbindung mit Win2k allerdings aufpassen: Man muß die PPD-Datei bearbeiten und aus dem "*Nickanme:"-Eintrag alle Kommas entfernen, sonst weigert sich Win2k, diesen Port anzunehmen (Status vom SP2). Wenn man ihn auf den Treiber-Namen unter Win2k setzt, wird dann beim auswählen des Ports sogar der richtige Treiber genommen, ansonsten muß man das manuell machen. Die passende URL lautet übrigens: http://hostname:631/printer/printername Ein Artikel zu CUPS erschien im Linux Magazin, Ausgabe 02/2000. Seit Version 4 bietet Gimp-Print native CUPS-PPDs (mit eigenem Filter) für Epson/Canon/HP-Drucker an. Der Ansatz ist ein grafischer Ausdruck mit Vier- bzw. Sechs-Farben-Druckern. Die Einsatzmöglichkeiten sind verschieden:
In der c't-Ausgabe 21/2000 ist die Sache noch genauer unter die Lupe genommen worden. ![]() Obsolet ist Ghostscript trotzdem noch lange nicht. Immerhin stellt es weiterhin einen wichtigen Teil zum erzeugen von Postscript und von da aus in die Druckersprachen da. Allerdings sollte man sich überlegen, ob das jetzige Vertriebsmodell günstig ist. GNU ghostscript erscheint dann immer erst, wenn die dort unterstützten Modelle schon ziemlich alt sind (wenn auch nicht unbedingt schlechter). In dem Fall kann ein darauf dediziertes Projekt wie Gimp-Print (siehe oben) schneller agieren. Aber es gibt ja noch Aladdin Ghostscript (kommerziell, für privat kostenlos), von dem GNU Postscript abgeleitet wird. Es unterstützt ein paar mehr Drucker und hat besseren PDF-Support. Diese Liste ist jedoch keinesfalls komplett! Eine weitere (ebenfalls ohne Anspruch auf Vollständigkeit) findet man unter www.linuxprinting.org. Dort findet man auch Anleitungen, wie man von Ghostscript unterstützte Drucker mit Hilfe Cups-O-Matic auch unter Cups verfügbar macht. Folgende Drucker hatte ich mit allen Druckoptionen schon unter Linux in Betrieb:
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